Tango

Liebe, Erotik, Leidenschaft, Melancholie, Hass, der Tango steht für alles, was die Beziehung zwischen Mann und Frau ausmacht. Deshalb kommt er nie aus der Mode. Kein anderer Tanz hat einen ähnlich triumphalen Siegeszug um die Welt angetreten wie der Tango, als er um 1910 von Buenos Aires nach Paris kam. Erfahren Sie, warum der Tango seit über 100 Jahren die Menschen ununterbrochen fasziniert.

Als der Tango um 1910 vom Rio Plata in Buenos Aires an die Seine in Paris kam,  infizierte er mit seinem erotischen Charme sofort die ganze Stadt. Kurz darauf Europa und schon bald den gesamten Erdball. Der Tango wurde mit der selben Inbrunst in Wien, Berlin, Moskau, Helsinki und in Tokio getanzt.

Das Bandonion, die Seele des Tangos Das hätte sich der Erfinder Heinrich Band aus Krefeld nicht träumen lassen, als er um 1854 das Bandonion für Kirchenmusik konstruierte. Mit seinen Partnern wurde es im Erzgebirge gebaut und in die ganze Welt exportiert. Aus seiner Geschäftspartnerschaft „Band Union“ entwickelte sich der Name Bandonion oder Bandoneon. Es ist nicht überliefert, wie das Bandonion schließlich nach Buenos Aires kam, um von dort aus seinen Siegeszug um die Welt zu starten. Vermutlich hatte ein deutscher Matrose sein Instrument wegen Geldmangels in einer Hafenspelunke verscherbelt. Etwa so muss das Instrument seinen Weg in eines der vielen Tango-Ensembles gefunden haben – um von dort mit seinem einzigartigen Klang als „Seele des Tangos“ die Welt zu erobern. Die Produktion des Bandonion im Erzgebirge wurde übrigens nach der deutschen Wiedervereinigung wieder aufgenommen.


Taktart: 2/4 Takt, es ist auch 4/8 oder 4/4 Takt möglich, mit synkopiertem Begleitrhythmus, meist werden alle Achtel  gleichmäßig akzentuiert   

Tempo: 30-40 Takte/Minute 

Turniertempo: 33 Takte/Minute

Video

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