Foxtrott

Der Foxtrott, aus dem sich später der Slowfox entwickelte, entstand zwischen 1910 und 1915 aus dem Ragtime in Nordamerika. Er nahm aber auch Elemente des Onesteps, Twostepps und des Castle Walk auf. Mit seinen schnellen und langsamen Schritten, die auf natürlichem Gehen beruhen, wurde er zum Wegbereiter des "Englischen Stils".

Die Herkunft des Namens ist heute nicht mehr eindeutig zu bestimmen, da sich die Quellen zu sehr widersprechen. Wahrscheinlich geht der Name Foxtrott auf den Schauspieler Harry Fox zurück, der in seiner Variete-Tanz-Show "Harry Fox & the Zigfeld Follies" den Ragtime mit vielen Schritten aus dem Onestep und Castle Walk verband. So tauchte der Foxtrott im Sommer 1914 erstmals in den USA auf und mit seinem populären Varieté verbreitete Fox diesen Tanz schnell in der Öffentlichkeit. Die populärste Herleitung des Namens, die Anspielung auf den Gang des Fuchses, ist vermutlich falsch.

Während man den Tango und Wiener Walzer unter den Standardtänzen eher zu den "Volkstänzen" zählt, zählt der Foxtrott – und damit auch der Slowfox– zu den „konstruierten“ Tänzen. Viele künstliche Drehungen, die körpernahe Tanzhaltung und das Heben und Senken erfordern in diesen Tanzarten großes Können. Deshalb verzichtet man bei der Einführung von Anfängern auf komplexere Schrittfolgen.    

Tanzausführung:4/4Takt  

Tempo: 28 - 34 Takte/Minute,

Turniertempo: 30 Takte/Minute  

Rhythmus: Langsamer Schritt: 2 Taktteile, schneller Schritt: 1 Taktteil.

Gehschritt: langsam schnell schnell langsam schnell schnell   Tanzhaltung und

Fußtechnik: Standard-Tanzhaltung. Die Fußarbeit entspricht der natürlichen Gehbewegung.

Video

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